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CEMET GmbH Beiträge

Fördern Emulgatoren in Lebensmitteln die Entwicklung von Kolitis und metabolischem Syndrom?

Im März wurde eine an Mäusen durchgeführte Studie veröffentlicht. Diese weist darauf hin, dass 2 Emulgatoren, die Lebensmitteln zugesetzt werden (Carboxymethylcellulosen und Polysorbat-80), das Darmmikrobiom verändern.  Als Folge davon wurde die Barrierefunktion des Darms beeinträchtigt. Es wurde außerdem beobachtet, dass dies zur Gewichtszunahme und niederschwelligen Entzündungen des Darm führt, sowie bei prädisponierten Tieren die Entwicklung einer Kolitis fördert.

Es wird interessant sein zu sehen, ob diese Emulgatoren beim Menschen eine ähnliche Auswirkung haben und welchen Einfluss dies auf die Lebensmittelindustrie haben wird.

Links zur Studie und weiteren Berichten:

 

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CeMeT persönlich kennenlernen

Bei folgenden Veranstalltungen können Sie uns an unserem Stand persönlich treffen:

Veranstalltung Datum Ort
ICMI 2015 14. – 18.07.2015 Berlin
DGKJ-Jahrestagung 02. – 05.09.2015 München
Viszeralmedizin 17. – 19.09.2015 Leipzig
67. Jahrestagung der DGHM 27. – 30.09.2015 Münster
Gemeinsame Jahrestagung der DGI & DZIF 19. – 21.11.2015 München
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CeGaT und drei Tübinger Professoren gründen die CeMeT GmbH

Drei Tübinger Professoren und die CeGaT gründen die CeMeT GmbH zur Bestimmung, Analyse und Bewertung des Metagenoms für humanmedizinische, zahnmedizinische und veterinärmedizinische Fragestellungen.

Unter Mikrobiota (früher als „Bakterienflora“ bezeichnet) werden die Mikroorganismen eines bestimmten Lebensraums zusammengefasst. Sie schließt nützliche und schädliche Bakterien, aber auch Viren, Pilze und Parasiten ein, die auf der Haut, Schleimhaut oder im Darm eines Menschen vorkommen. Diese bilden ein Ökosystem, in dem Interaktionen zwischen Mikroorganismen sowohl positive als auch negative Folgen für die menschliche Gesundheit haben können. Das Metagenom ist die Erbinformation der gesamten Mikrobiota.

Die Rolle der Mikrobiota bei der Entstehung chronischer Krankheiten rückt zunehmend in den Fokus der Forschung und der Medizin. „Wir sind überzeugt davon, dass Metagenominformationen in der nahen Zukunft eine ganz erhebliche Rolle in der Patientenversorgung spielen werden“, so Professor Ingo Autenrieth, Ärztlicher Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene am Universitätsklinikum Tübingen und Gründungsgesellschafter der CeMeT. So wurden beispielsweise in den letzten Jahren viele ursächliche Zusammenhänge zwischen der Mikrobiota im Darm und Krankheiten wie Darmentzündungen, Diabetes und Krebs bis hin zu Multipler Sklerose, Asthma und Übergewichtigkeit (Adipositas) gezeigt. „Die Bestimmung und Analyse des Metagenoms wird in der Medizin von immer größerer Bedeutung werden, um Risikofaktoren zu erkennen und individuelle Therapien zu planen“, ergänzt Isabell Flade, Geschäftsführerin der CeMeT.

Um bei dieser Entwicklung nicht nur von vornherein dabei zu sein, sondern um diese zu gestalten, haben die CeGaT GmbH mit den Universitätsprofessoren Ingo Autenrieth und Daniel Huson sowie Professor Detlef Weigel, Direktor am Tübinger Max-Planck-Institut, die CeMeT GmbH gegründet.

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